Der Norden Sardiniens ist für seine Strände berühmt. Doch schon eine halbe Stunde landeinwärts findest du fast leere Wege, Korkeichenwälder und Hügel voller prähistorischer Türme. Es sind die Wege, die wir seit jeher kennen und heute mit unseren Gästen gehen. Hier sind fünf davon, von leicht bis anspruchsvoll.
Wann wandern?
Die besten Jahreszeiten zum Wandern im Hinterland sind der Frühling, von März bis Juni, und der Herbst, von September bis November. Die Tage sind mild, die Farben ändern sich von Woche zu Woche und auf den Wegen triffst du kaum jemanden. Im Sommer kann man auch wandern, aber besser bei Sonnenaufgang und auf kurzen oder schattigen Strecken. Klare Wintertage bieten besonders weite Ausblicke.
1. Donnigheddu, verborgene Schätze
Pattada · 6 km · leicht. Eine Runde durch jahrhundertealte Korkeichen und alte Maultierpfade, vorbei an den Spuren vieler Hirtengenerationen: Trockenmauern, Steinhütten, Pferche. Ideal für Familien mit wandergewohnten Kindern. Zur Wanderung.
2. Das Geheimnis von Sa Mandra Manna
Tula · 10 km · leicht. Lang, aber fast eben, mit nur etwa 150 Höhenmetern. Der Weg folgt dem Ufer des Coghinas-Sees bis zur archäologischen Stätte Sa Mandra Manna mit ihren nuraghischen Resten. Zur Wanderung.
3. Monte Santu
Siligo / Ardara · 8 km · mittel. Eine Runde mit rund 500 Höhenmetern auf einen der markantesten Berge des Logudoro, einen Tafelberg, den wir jeden Abend von unseren Olivenhainen aus sehen. Oben liegt dir das ganze Tal zu Füßen. Zur Wanderung.
4. Der Atem des Monte Lerron
Pattada, Monte Lerno · 8 km · mittel. Eine Tour durch Berglandschaft mit Wäldern, Lichtungen und Felsen. Mit etwas Glück und Ruhe siehst du Hirsche, Mufflons und Steinadler. Für Naturliebhaber, die es nicht eilig haben. Zur Wanderung.
5. Die Burg von Olomene und das Geisterdorf
Pattada, Cugadu · 8 km · schwer. Von den Ruinen des verlassenen Dorfes Cugadu geht es hinauf zur Nuraghe Su Casteddu de Olomene mit Rundumblick. Insgesamt etwa sieben Stunden, für trainierte Wanderer. Zur Wanderung.
Neugierig auf die Türme am Wegesrand? Lies unseren Artikel über Nuraghen, Domus de Janas und Gigantengräber.
Fern vom Meer wird der Schritt langsamer: Man wandert stundenlang und begegnet nur Schafen und Wind.
Was du mitnehmen solltest
- Wanderschuhe mit gutem Profil: Die Wege sind oft steinig.
- Mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person, in den warmen Monaten mehr.
- Hut und Sonnencreme, auch im Frühling und Herbst.
- Eine warme Schicht für die Gipfel und Wintermorgen.
Warum mit Führung?
Viele dieser Wege sind nicht markiert und führen über Privatland und Weiden. Mit uns verläufst du dich nicht, weißt, wo du gehen darfst, und hörst die Geschichten, die die Landschaft allein nicht erzählt. Alle Wanderungen findest du unter Erlebnisse, und nach einem Tag zu Fuß erholst du dich in unserer Unterkunft zwischen den Olivenbäumen.



